Boxtraining für Anfänger bedeutet viel Fitnessarbeit

Wer Boxanfänger ist, sollte nicht damit rechnen, gleich in den Ring steigen zu können oder viel an Boxsäcken zu arbeiten, stattdessen geht es darum, ein Basis-Fitnesslevel zu erreichen.

Wer Interesse hat, mit Boxen anzufangen, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass es sich in den ersten Monaten vorwiegend um Fitnesstraining handelt. Joggen, Seilspringen, Gewichtheben und ­Stretchen gehören zum täglichen Programm, ehe man in den Ring steigt. Dazu gehört, eine gewisse Boxetikette zu beachten. Beispielsweise das Aufrollen der Wraps zu jedem Trainingsbeginn, selbstständiges Seilspringen und absolute Disziplin.

Auch beim Boxtraining für Anfänger legt ein guter Trainer Wert darauf, dass er als absolute Autorität verstanden wird. Wer beispielsweise während Instruktionen nicht aufpasst, der bekommt in der Regel Extra-Schichten als Strafe. Der zum Teil militärische Ton in einem Boxverein dient vor allem der Abhärtung der Sportler und fördert die Konzentration dahin gehend, dass man seinen Fokus aufs Boxen richtet, sobald man das Trainingsgebäude betritt. Wer die Anfänge im Boxen bereits hinter sich hat, wird diesen Fokus dann leichter auf einen anstehenden Kampf richten können.