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IN DIESER AUSGABE:

Energie sparen

Mit dem Fachmann sparen:
Der Energieberater kommt ins Haus
Energie sparen

Energie sparen kann jeder –
Tipps vom Experten


Bewusst handeln

Grüne Geldanlagen:
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Nachgefragt bei: Sprechblase

Familie Riester

...in Köln


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Haus mit Schal

 
Icon Bewusst handelnEnergie sparen

Mit dem Fachmann sparen: Der Energieberater kommt ins Haus

Im Winter machen die Energiekosten einen dicken Posten im Haushaltsbudget aus. Vor allem Heizung und Warmwasser schlagen in der kalten Jahreszeit besonders zu Buche. Doch es gibt Möglichkeiten, die Kosten einzuschränken.

Vor anderthalb Jahren haben sich Sabine und Peter Scholz den Traum vom eigenen Haus erfüllt. Es ist zwar schon etwas älter, aber wunderschön gelegen. Einzig die Nebenkosten trüben die Freude am gemütlichen Heim, das haben sie im ersten Winter gemerkt. Das Paar hat sich daher entschlossen, überprüfen zu lassen, wie sie ihre Energiekosten senken können. Immerhin wird in Deutschland ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs für Raumheizung und Warmwasserbereitung aufgewendet – und daran lässt sich drehen. Wichtig für die Scholzens: Welche Möglichkeiten gibt es für sie, Energie einzusparen? Ist es sinnvoll, die Heizung zu ersetzen oder neue Fenster einzubauen? Müssen erst Wände und Decken gedämmt werden, damit es dann keine Feuchteschäden gibt? Lohnt es sich, in erneuerbare Energien zu investieren wie eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage?

Hilfreich: die Energiesparberatung vor Ort
offenes DachfensterAntworten auf diese Fragen soll ein Fachmann geben. Mit einem Energieberater machen die beiden einen Ortstermin bei sich aus. Für diese Beratung haben sie sich einige Stunden Zeit genommen. Der Energiefachmann analysiert den Zustand von Gebäude und Heizung und den Heizenergieverbrauch der vergangenen drei Jahre. Er prüft auch, wie dicht Fenster und Türen sind, welchen Wärmeschutz die Außenwände geben. In seinem Gutachten macht er schließlich Vorschläge für verschiedene Varianten von Energiesparmaßnahmen. Das Paar hat ihm den Betrag genannt, den es für die Sanierung aufbringen kann. Als drängendste Maßnahme empfiehlt der Fachmann eine neue Heizungsanlage. Bei den Scholzens lassen sich damit rund 40 Prozent der Heizenergie und Heizkosten einsparen. In den nächsten Jahren wollen die beiden dann die Fenster austauschen und eine Solaranlage für das Warmwasser aufs Dach legen lassen.

Klimalogo der VerbraucherzentraleFörderungen für energetische Sanierung
An den Kosten der energetischen Sanierung, die der Energieberater überschlägt, beteiligt sich der Staat. Zum Beispiel durch die staatliche KfW-Förderbank. Hier gilt: Je energieeffizienter das Gebäude nach der Sanierung, desto höher die Förderung. Alle Maßnahmen wie Dämmung, Heizungserneuerung, Fensteraustausch und Lüftungseinbau bezuschusst die Bank, wenn sie den technischen Mindestanforderungen entsprechen. Voraussetzung ist, dass für das Wohngebäude vor dem 1. Januar 1995 der Bauantrag gestellt oder die Bauanzeige erstattet wurde. Der Berater hilft, die richtigen Förderprogramme zu finden. Die Scholzens sind zufrieden – die gründliche Analyse des Beraters hat ihnen weitergeholfen. Mit der neuen Heizung kann der nächste Winter kommen.

Andrea Reiche

Internet-Tipps:

Die Energiesparberater der Verbraucher-
zentralen kommen auch zu Ihnen nach Hause. Informationen unter www.verbraucher
zentrale-energie
beratung.de.

Die BAFA bezuschusst Beratungen vor Ort. Eine Liste mit Beratern und weitere Informationen gibt es unter www.bafa.de. oder telefonisch unter 06196-908880.


für mich. für dich. fürs klima.

Es gibt viele Möglichkeiten für jeden Einzelnen, im Alltas Klima zu schützen. Das von Verbraucher-
verbänden und Organisationen getragene Bündnis „für mich. für dich. fürs klima“ zeigt, wie das geht. Zugleich vertritt es die Interessen der Verbraucher für wirksamen Klimaschutz gegenüber Politik und Wirtschaft. Informationen unter: www.verbraucher
fuersklima.de.

 

 

 

 

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